Timo

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Warum ist das Rad für Dich eine Alternative zum Auto? 

Für alles, was ich in und direkt um Lüneburg herum erreichen möchte, ist das Fahrrad aus meiner Sicht die erste Wahl und das Auto ist eine Alternative.

Es ist viel entspannter, da man meist direkt bis vor die Tür fahren kann und keinen Parkplatz suchen muss. Am Ende ist man insgesamt häufig noch schneller unterwegs als mit dem Auto.

Wie oft in der Woche fährst du Rad und wohin?

Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad, egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport oder in den Kindergarten.

Was bemerkt man auf dem Sattel, das einem hinterm Steuer entgeht?

Auf dem Sattel bemerkt man sehr schnell, wie gut, wie schlecht oder wie wechselhaft das Wetter wirklich ist. Im Auto läuft da dann nur die Klimaanlage, die Heizung oder der Scheibenwischer.Fahrrad oder Auto – wie wird deiner Meinung nach die Zukunft aussehen?

Beides wird seinen Anteil haben. Ich denke aber, der Fahrradanteil wird in den nächsten Jahren erheblich zunehmen.

Was ist deine früheste Erinnerung ans Fahrradfahren?

Mein Freund hat zum Geburtstag ein Rennrad bekommen. Das hatte weder Schutzbleche noch einen Gepäckträger, geschweige denn eine Rücktrittbremse. Das Ding war der Hit, nur als ich auch mal damit fahren durfte, kam ich aufgrund der fehlenden Rücktrittbremse so gar nicht klar damit.

Welchem Prominenten würdest du das Radfahren empfehlen und warum?

Ich würde es jedem und jeder Bürgermeister/in und allen anderen Entscheidungsträgern der Politik empfehlen, damit diese ihren Verwaltungen entsprechende Vorgaben für eine fahrradfreundliche Infrastruktur geben können bzw. damit sie deren geplante Maßnahmen dann auch entsprechend bewerten können.Guckst du manchmal die Tour de France?

Ich bin absoluter Fan der Tour und schaue mir nach Möglichkeit jede Etappe an. Es sind aber nicht nur das Rennen und die Taktiken, was die Reportage so interessant macht, sondern auch die atemberaubenden Landschaften, die die Tour durchfährt. Nur dass neben den Teilnehmern auf den Rädern ein Tross an Begleitfahrzeugen, Hubschraubern und stundenlang kreisenden Flugzeugen zur Bildübertragung benötigt werden, trübt die Freude am Sport in heutigen Zeiten entsprechend ein.

Wie würdest du einem Kind den Klimawandel erklären?

Das ist in der Tat die schwierigste Frage von allen. Ich glaube, ich könnte es weder einem Erwachsenen noch einem Kind wirklich erklären.

Welcher Typ Autofahrer nervt dich am meisten?

Mich nervt kein besonderer Typus an Autofahrern. Mich nervt, dass unsere komplette Infrastruktur auf Pkw ausgelegt ist. Erst daraus ergibt sich das entsprechende Konfliktpotential.

Trägst du immer einen Helm?

Seit vielen Jahren schon. Gehört für mich mittlerweile schon dazu.

Gibt es etwas, was dir noch einfällt oder du noch loswerden willst?

Jeder, der denkt, wir könnten ohne weiteres eine Verkehrswende einläuten, sollte mal versuchen, mit dem Rad oder auch gerne mit einem Lastenrad unseren ÖPNV zu benutzen. Die Bahn ist mitnichten darauf ausgelegt, eine adäquate Erhöhung ihrer Kapazitäten zur Mitnahme eigener Fährräder zu realisieren. Busunternehmen sind auf diese Herausforderung meines Erachtens überhaupt nicht eingestellt.

 

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